Drucken Versenden Kommentare   Teilen
28.11.2016  10:50 Uhr

BMW
Innovationen in der Logistik

München. BMW-Logistik-Chef Jürgen Maidl berichtet im Gespräch mit der "Logistik heute" über logistische Innovationen beim Automobilhersteller. Er definiert fünf Handlungsfelder, die alle mehr oder weniger eng ineinandergreifen.


Das Abspielsymbol anklicken, um das Video zu starten:

Jürgen Maidl über Innovationen in der Logistik.© via YouTube von LOGISTIK HEUTE  |  Dauer: Sek.

Innovationen in der Logistik sind beim Münchner Automobilhersteller BMW mehr denn je ein Thema. Im Gespräch mit dem Fachmagazin "Logistik heute" betont Jürgen Maidl, Leiter Logistik innerhalb des BMW Group Logistiknetzwerks, dass auch in diesem Zusammenhang der Kunde im Mittelpunkt stehen sollte. Denn er bezahlt mit dem Produkt auch die Prozesse, die mit der Herstelung einhergehen. Deshalb "müssen wir unsere Prozesse in der Logistik intelligenter gestalten", so Jürgen Maidl. Es gehe um mehr Effizienz, Elektrifizierung und Automation, um letztlich alle Möglichkeiten der Industrie 4.0 gewinnbringend auszuschöpfen.

Fünf Handlungsfelder

Jürgen Maidl nennt fünf Handlungsfelder für Innovationen in der Logistik, die alle mehr oder weniger ineinandergreifen: Connected Supply Chain, Automatisierung und Autonomisierung, Augmented Reality, Connected Distribution sowie Nachhaltigkeit, die letztlich über allem stehe. Als Beispiel für die Autonomisierung führt Jürgen Maidl sogenannte "Smart Transport Robots" an, die schon jetzt Großladungsträger vollautomatisch vom Wareneingang bis ans Band befördern. Größter Vorteil der Connected Distribution ist laut des Logistik-Leiters eine pünktliche Auslieferung der Fahrzeuge, die vor allem im Interesse der Kunden liegt. Wie die Händler sollen sie sich künftig jederzeit darüber informieren können, wo im Prozess sich ihr bestelltes Fahrzeug gerade befindet.

Größte Herausforderung: Vernetzung

Größte Herausforderung für Jürgen Maidl ist auch in der Logistik die Vernetzung. "Wir haben unterschiedlichste Hersteller in den Transportmitteln und unterschiedlichste Spediteure und Lieferanten - das alles muss vernetzt werden." Damit einhergehen müsse eine umfassende Standardisierung, "sowohl auf der IT- wie auf der Anwendungs- und reinen Formatseite." Darüber müsse man mit allen Beteiligten reden, so Jürgen Maidl, und dafür seien "noch viele Verabredungen notwendig".


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • BMW
  • Jürgen Maidl
  • Prozess
  • Handlungsfelder
  • Automation
  • Connected Supply Chain
  • Automatisierung
  • Autonomisierung
  • Augmented Reality
  • Connected Distribution
  • Nachhaltigkeit

 

Verwandte Artikel »
 
 

Ihr Kommentar »


Ihr Kommentar:
Bei einer Antwort möchte ich per Email benachrichtigt werden an
      meine Emailadresse: (wird nicht veröffentlicht)
 

 
 
... sehen, was die Branche bewegt
© 2017 BM Productions GmbH  Alle Rechte vorbehalten.