Mit LiMo wird es anschaulich

Der Lern- und Kreativraum im Elbedome des Fraunhofer Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) klingt nach einem kühlen Getränk. Tatsächlich bietet er die Möglichkeit, in virtuelle Welten einzutauchen und Projekte im Planungsstadium bereits sehr anschaulich zu erleben.

Wenn Maschinen, Anlagen oder ganze Städte besonders anschaulich virtuell dargestellt werden sollen, reicht eine VR-Brille kaum aus. Dann lohnt ein Besuch des Elbedomes des Fraunhofer IFF. Insgesamt 25 Stereoprojektoren projezieren hier reale Szenen und virtuelle Welten. Die Betrachter im Inneren fühlen sich dabei buchstäblich, als seien sie mittendrin. Immerhin sind sie von rund 450 Quadratmeter Projektionsfläche umgeben. Für eine realistische Berechung der Umgebung sorgen 30 High-end Cluster PCs, die insgesamt eine Rechenleistung von 400 TFlops erzeugen. Das ist die Menge an Additionen oder Multiplikationen, die ein Computer pro Sekunde durchführen kann. Zum Vergleich: Eine aktuelle Spielkonsole von Sony oder Mircrosoft schafft zwischen zwei und sechs TFlops. Das sind bis zu sechs Billionen Gleitkomma-Operationen pro Sekunde.

Um mit der virtuellen Welt zu interagieren gibt es verschiedene Möglichkeiten: Zum Beispiel ein Infrarot-Trackingsystem und verschiedene Direct-Input-Geräte. Damit ist es einem oder mehreren Nutzern möglich, gleichzeitig mit der projizierten virtuellen Welt zu arbeiten.

 
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