Wie autonom fahrende Autos ihre Umgebung „sehen“ und „verstehen“

Automatisiert fahrende Autos müssen ihre Umwelt sehr genau und zuverlässig erfassen. Hier kommt die Vision der Blickfeld GmbH ins Spiel. Das Unternehmen entwickelt sogenannte LiDAR-Systeme (Light Detection And Ranging), die dem Fahrzeug hochauflösende, dreidimensionale Umgebungsdaten liefern.

Autonom fahrende Autos müssen ihre Umgebung wahrnehmen und auch verstehen können – nur so können sie sich auch sicher darin bewegen. Möglich machen das 3D-Sensoren. Ein wichtiges Stichwort heißt hier: LiDAR – Light Detection And Ranging. Der von Blickfeld GmbH entwickelte Sensor liefert hochauflösende, dreidimensionale Umgebungsdaten, die die Elektronik im Fahrzeug verarbeiten und interpretieren kann.

Der große Unterschied zu einer Farbkamera liegt in der Codierung der Information. Sie liefert keine Farbinformationen pro Pixel, sondern Tiefen-Informationen. So entsteht als Ergebnis ein geometrisches Umgebungsmodell. Beeindruckendes Detail: die Strahlablenkungseinheit – ein Spiegel – wird dabei von einer speziellen Software angesteuert. Pro Sekunde werden etwa eine Million Datenpunkte produziert. Die eingesetzte Technologie ähnelt der, die auch in der Robotik eingesetzt wird. Auch dort geht es ja darum, das Umfeld zu erfassen und zu verstehen.

 
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