Quo vadis, Logistik? Trends und Ausblicke.

Auf der „transport logistic 2011“ organisierte die mittelständische Stückgutkooperation System Alliance Podiumsdiskussionen rund um das Thema Zukunft. In Podium 7 diskutierten die Teilnehmer unter anderem darüber, wie das Image der Transport- und Logistikbranche verbessert werden kann.

Wie lassen sich Leerfahrten vermeiden?

Zeitraster müssen gemeinsam mit den Kunden abgestimmt werden. Ein schneller und transparenter Informationsaustausch hilft dabei, Leerfahrten zu vermeiden. Die anhaltenden Konzentrationsprozesse in Transport und Logistik halten den Frachtraum weiterhin knapp und verändern die Anbieterlandschaft nachhaltig. Das wirkt sich auch auf die Strukturen mittelständischer Stückgutkooperationen wie die System Alliance aus.

Welche Innovationen kann es geben?

Wer sich langfristig am Markt behaupten will, muss Mehrwertdienstleistungen anbieten und neue Geschäftsmodelle entwickeln. In Bezug auf ein nachhaltiges Innovationsmanagement hat die Transport- und Logistikbranche noch Nachholbedarf – hier haben Technologieunternehmen die Nase vorn. Die Gesellschafter der System Alliance arbeiten permanent daran, den Produktionsprozess effizienter zu gestalten und die Wertschöpfungskette zu verlängern.

Logistik braucht ein besseres Image – aber wie?

Zahlreiche Initiativen wie der „Tag der Logistik“ versuchen, das Image der drittgrößten Branche Deutschlands zu verbessern. Die Logistik greift in nahezu alle Lebensbereiche ein. Neben attraktiven Berufsbildern leisten auch berufliche Entwicklungsmöglichkeiten einen Beitrag zu einem besseren Ansehen. Dabei muss die Branche selbst die Ärmel hochkrempeln und Akzente setzen.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

Ulrich Bitterschule, Rhenus Freight Logistics
Dr. Rainer Dachselt, Hessischer Rundfunk
Ewald Raben, Raben Group
Dr. Heiko von der Gracht, Center for Futures Studies (CEFU)

 
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