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09.06.2011  13:34 Uhr

Zukunfts-Werkstatt
Politik und Recht: Wie viele Regelungen braucht die Branche?

München/Niederaula. Auf der "transport logistic 2011" organisierte die mittelständische Stückgutkooperation System Alliance Podiumsdiskussionen rund um das Thema Zukunft. Podium 5 beleuchtete die Auswirkungen gesetzlicher Regelungen für die Transport- und Logistikbranche.


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System Alliance Zukunftspodium 5© System Alliance  |  Dauer: 5:44 Min.

Gesetzliche Reglementierungen nehmen zu

Die Lenk- und Ruhezeiten-Verordnung und die Maut nehmen starken Einfluss auf das Tagesgeschäft von Transportunternehmen. Der Folgeaufwand lässt sich häufig im Vorfeld nicht abschätzen. Deshalb müssen Unternehmen ihre Interessen und Anforderungen gegenüber der Politik deutlich machen. Gleichzeitig hilft ein Blick in die Vorhaben der EU. Wer rechtzeitig reagiert, schützt sich vor unliebsamen Überraschungen. Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass sich neue Regelungen praktikabel sind. Stichwort: Autobahnparkplätze für Lkw.

Zertifizierungen als Eintrittskarte

Ohne Standards und „Quasi“-Standards geht heute fast nichts mehr. Sie verhelfen Unternehmen zu transparenten Prozessen und schaffen gleichzeitig. Wettbewerbsvorteile. Fazit: Wenn ich einen Geschäftspartner nicht kenne, verlasse ich mich auf ein Zertifikat – es ersetzt Vertrauen.

Datenschutz: Was muss sein?

Persönliche Daten von Mitarbeitern sind besonders sensibel – und schützenswert. Dennoch helfen transparente Prozesse dabei, Fehler zu vermeiden. Dabei müssen die Beschäftigten einbezogen werden.

Öffentliche Mittel werden knapp

Die Öffentliche Hand kommt ihren Aufgaben teilweise nur unzureichend nach. So konnten beispielsweise im vergangenen Winter die Schneeräumdienste die anfallende Arbeit kaum bewältigen. Hier sind Unternehmen teilweise selbst aktiv geworden, um den Geschäftsbetrieb gewährleisten zu können. Ruhender Verkehr ist ein erheblicher Kostenfaktor. Fazit: Die Interessen der Logistik sind die Interessen der Menschen.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

Dr. Bernhard Albert, Zukunftsforscher
Dr. Rainer Dachselt, Hessischer Rundfunk
Jürgen Klein, CargoNetwork
Prof. Dr. Thomas Krupp, Europäische Fachhochschule


 

(Redaktion)

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