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22.04.2020  09:46 Uhr

Linde Material Handling
Mächtige Eisen im Feuer

Zámrsk. Um aus Eisenzylindern perfekte Ringe für Windkraftanlagen zu machen, braucht es Hitze und Druck - und robuste Linde-Stapler, die in einem so anspruchsvollen Umfeld arbeiten können.


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© via YouTube von Linde Material Handling  |  Dauer: Sek.

In Halle 10, dem Herzstück von Bohemia Rings im tschechischen Zámrsk, laufen fünf Industrieöfen auf einer Temperatur von bis zu 1250° C. Was für ein beeindruckendes Schauspiel, wenn die Ofentüren den Blick auf das Innere freigeben, wo rotglühende Zylinder für die weiteren Prozesse vorbereitet werden!

Sind die bis zu sieben Tonnen schweren, und bis zu einem Meter langen Eisenzylinder heiß genug, bringt sie ein Linde-Stapler zu einer riesigen Presse in der Mitte der Halle. Dort werden sie gestanzt und zu Rohlingen gepresst, bevor sie zu einer radial-axialen Walzenmaschine transportiert werden. In dieser Anlage erhalten sie die Grundform, an der schließlich die endgültige Bearbeitung durchgeführt wird.

Dreh- und Angelpunkt der Rotor-Getriebe

„Unsere Produkte werden in sehr unterschiedlichen Industriebereichen eingesetzt, in Turbinen und Generatoren, aber auch in Baumaschinen oder Computertomographen“, sagt Pavel Straszak, CEO von Bohemia Rings s.r.o.

Stolz ist Straszak vor allem darauf, ein Hauptlieferant für die Windkraftindustrie zu sein. Die nahtlos gewalzten Ringe sind buchstäblich der Dreh- und Angelpunkt der Rotor-Getriebe. "Rund 80 Prozent unserer Ringe tragen ihren Teil zur regenerativen Energiegewinnung in Europa bei."

Damit die hochglänzenden Produkte von Bohemia Rings das Werk verlassen können, sind zahlreiche Bearbeitungsschritte erforderlich. Aber vor allem das Handling der noch glühend heißen Vorstufen ist extrem anspruchsvoll. „Im heißen Zustand sind unsere Produkte brandgefährlich, und sie sind noch dazu sehr schwer“ erläutert Jiří Trunec, verantwortlich für den Schmiedebetrieb.

Warum Linde Material Handling?

Im Auswahlprozess konnte nur Linde Schwerstapler in Gießereiausführung und mit dem präzise und wirtschaftlich arbeitenden hydrostatischem Antrieb liefern. Insgesamt sind drei H160 im Einsatz. Die beiden älteren Fahrzeuge waren in den vergangenen zehn Jahren stolze 10.000 Betriebsstunden unterwegs. Dank spezieller Schutzvorrichtungen für Reifen, Hydraulikschläuche oder Rückspiegel haben die Schwerstapler keine nennenswerten Beschädigungen – sie sind bestens gewappnet für die extreme Hitze an den Öfen.

Etwas weniger gefährdet, aber ebenso beansprucht sind die Stapler, welche die gewalzten, bis zu sieben Tonnen schweren Ringe den nächsten Bearbeitungsschritten zuführen oder die fertigen Produkte zum Versand bringen. Kein Problem für die Fahrer, denn mit den beiden Pedalen sind die Linde-Stapler einfach, aber präzise zu steuern.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Linde Schwerstapler
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